14. 7. 1920

Geboren in Zagörze, Polen. Fünf Geschwister.

1955

Verleihung eines ersten Preises (von fünf gleichwertigen) auf der sehr bedeutenden Kunstausstellung „ARSENAL" in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg.

ab 1940

Augenzeuge der Ereignisse im Ghetto von Sosnowiec und von dessen Zerstörung.

1956

Höhere Legitimationsstufe des polnischen Künstlerverbandes (Anerkennung als eigenständiger Maler).

1941

Hochzeit mit Wanda Kasprzyk. Fünf Kinder.

1961

Preis des polnischen Kunst- und Kulturministeriums.

1944

Grafikleiter der konspirativen Zeitung „ODWET".

1966

Teilnahme an der Ausstellung zur polnischen Jahrtausendfeier.

1945-1950

Studium an der Akademie der schönen Künste in Kraköw, Polen.

1979

Anerkennungsmedaille und Urkunde von „Yad Vashem".

1947-1953

Gründung und Leitung des Zeichentrickfilmstudios „Studio Filmöw Rysunkowych w Bielsku-Biatej".

1981

Trennung von seiner Ehefrau; Zusammenleben mit Anna Starzeiiska, die vier Kinder mitbringt. Drei gemeinsame Kinder.

1953

Normale Legitimation des polnischen Künstlerverbandes (Zwigzek Polskich Artrystöw Plastyköw).

30. 12. 2007

Gestorben in Warschau.

1953-2004

Auswahl individueller und kollektiver  Ausstellungen: Jugoslawien: Belgrad. China: Peking. Deutschland: Berlin; Hamburg; Erfurt; Weimar; Stuttgart; Esslingen; Salach; Rostock; Leipzig; Behringen; Zwickau; Herzogschloss Stettin. England: London; Westminster Abbey, Albert House, Samuel Hall. Canterbury; The Council of Christians and Jews (Patronage: Her Majesty the Queen). Frankreich: Paris; „Musee d'Art et d'Histoire du Juda'isme". Israel: Jerusalem; Museum „Yad Vashem". Haifa; Museum Haifa. Kanada: Vancouver; Toronto. Niederlande: Amsterdam. Österreich: Wien. Polen: Warschau; Gliwice/Katowice; Opole; Bialsko-Biata; Poznan; Czestochowa; Sosnowiec; Kraköw. Schweden: Stockholm. Tschechoslowakei: Bratislawa. Ukraine: Kiew. USA: New York; „Museum of Modern Art". Chicago; „The Polish Museum of America". Weißrussland: Minsk.

Im Laufe der Jahre mehr als 50 Preise und Auszeichnungen.

 

Bis zu seinem Tod freischaffender Künstler.

 

Bilder im Besitz mehrerer Museen, z. B.: National­museum Warschau, „Jüdisches Geschichtsinstitut" in Warschau, Museen in Chorzöw und Czestochowa, Museum Racibörz, Museum „Yad Vashem" in Jerusalem, Museum of Modern Art in New York, „The Polish Museum of America" in Chicago, „Musee d'Art et d'Histoire du Juda'isme" in Paris, Museum in Haifa, „Royal Court" in London.

 

Private Sammlungen in Polen, Australien, Deutschland, England, Kanada und USA. Bilder u. a. im Besitz von George Harrison, Jacqueline Kennedy und Barbara Streisand.

Arbeitsbereiche:

Staffelei- und Wandmalerei

Gebrauchsgrafik

Zeichnungen

Redaktions-Grafikleiter

Werkstattgrafik

Bücherillustrationen

Zeichentrickfilm

Quelle: Dieter Kauffmann „Zdzislaw Lachur Sein Leben Sein Werk Seine Träume.“